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Kreuzfahrt ohne Kinder mit P&O Cruises – Arcadia und Aurora im Check

P&O Cruises ist nur teilweise kinderfrei: Die Schiffe Arcadia und Aurora sind offiziell adults-only und nehmen ausschließlich Erwachsene auf — der Rest der britischen Flotte ist dagegen klar familienorientiert. Entscheidend ist also nicht die Marke, sondern das konkrete Schiff bei der Buchung.

Stand: Juni 2026 · Freiora Redaktion

Freiora Kindwahrscheinlichkeits-Score
Ruhig 4,3/5

Warum diese Bewertung?

Arcadia und Aurora sind vertraglich adults-only — dort ist die Ruhe garantiert, unabhängig vom Reisezeitraum. Die Bewertung gilt ausschließlich für diese beiden Schiffe; der Rest der P&O-Flotte ist familienorientiert und fällt in eine völlig andere Kategorie.

Adults-Only-Policy
Arcadia und Aurora: vertragliches Mindestalter 18 Jahre. Andere Flottenschiffe: Familienkurs.
Hafen-Erreichbarkeit ab DACH (Abfahrt & Ankunft)
Heimathafen Southampton — DACH-Gäste reisen per Flug oder Fähre an, Familien aus dem DACH-Raum sind hier kaum unterwegs.
Kinderprogramm & Betreuung
Auf Arcadia und Aurora keinerlei Kinderangebote.
Schiffsgröße
Rund 1.900–2.000 Passagiere — größer als Luxusschiffe, aber weit entfernt von Megaschiff-Dimensionen.
Abhängigkeit vom Reisezeitraum
Auf den beiden adults-only Schiffen spielt der Ferienkalender keine Rolle.

So funktioniert unser Bewertungssystem →

P&O Cruises ist eine britische Traditionsreederei, deren Flotte zwei Gesichter hat: Arcadia und Aurora fahren offiziell als adults-only Schiffe ohne Minderjährige, während Schiffe wie Iona oder Britannia mit Kidsclubs gezielt Familien ansprechen.

Für Ruhesuchende ist das eine Chance mit Fußnote: Wer das richtige Schiff bucht, bekommt vertraglich garantierte Kinderfreiheit zu britisch-soliden Preisen. Wer nur auf den Markennamen schaut, kann auf einem Familienschiff mit mehreren tausend Gästen landen.

Was für eine Reederei ist P&O Cruises?

P&O Cruises gehört zu den ältesten Kreuzfahrtmarken der Welt — die Wurzeln reichen bis 1837 zurück — und ist heute Teil der Carnival-Gruppe. Die Flotte bedient fast ausschließlich den britischen Markt: Bordsprache Englisch, Währung Pfund, Heimathafen Southampton.

Innerhalb der Flotte trennt P&O konsequent: Familienschiffe wie die Iona (über 5.000 Passagiere) bieten Kidsclubs und Wasserparks, während Arcadia (rund 2.000 Passagiere) und Aurora (rund 1.900 Passagiere) als „exclusively for adults" vermarktet werden. Diese Trennung besteht seit Jahren stabil und wird konsequent durchgesetzt.

Welche Abfahrten sind kinderarm – und welche nicht?

Die Trennlinie verläuft nicht nach Termin, sondern nach Schiff. Auf Arcadia und Aurora ist jede Abfahrt kinderfrei — auch in den britischen Schulferien und zur Weihnachtszeit. Auf den übrigen Schiffen gilt das Gegenteil: Britische Half-Term-Wochen (Ende Mai, Ende Oktober) und die Sommerferien füllen Iona, Britannia und Co. zuverlässig mit Familien.

Eher kinderarm

  • Jede Abfahrt von Arcadia und Aurora — vertraglich 18+
  • Lange Routen der beiden Schiffe (Weltreise-Segmente, 14+ Nächte)

Eher familienstark

  • Iona, Britannia, Arvia & Co. in britischen Schulferien (Half-Term, Sommer)
  • Kurze Familienrouten ab Southampton in der Hochsaison

Welche Insider-Tipps gelten für P&O?

Der wichtigste Tipp steht über allem: Beim Buchen auf das Schiff achten, nicht auf die Marke. „P&O" allein sagt nichts über die Kinderdichte aus — Arcadia und Aurora sind kinderfrei, der Rest nicht. Reisebüros außerhalb Großbritanniens kennzeichnen das nicht immer deutlich.

Zweiter Punkt: P&O kalkuliert für den britischen Markt, und das Preisniveau liegt oft unter dem deutscher Premium-Anbieter. Wer mit englischsprachigem Bordleben kein Problem hat, bekommt auf Arcadia und Aurora vertragliche Kinderfreiheit zu einem Preis, für den es bei deutschen Reedereien nicht einmal eine Suite-Garantie gibt. Drittens: Die An- und Abreise läuft fast immer über Southampton — wer den Flug scheut, kann die Fähre oder den Eurostar kombinieren.

Welche Routen und Termine sind 2026 am besten?

Arcadia und Aurora fahren klassische Langstrecken ab Southampton: Kanaren und Madeira (12–14 Nächte), Mittelmeer (14+ Nächte), Norwegen und Ostsee im Sommer sowie Weltreise-Segmente im Winter. Gerade die langen Routen ziehen ein erfahrenes, ruhiges Publikum an.

Preislich attraktiv sind erfahrungsgemäß die Übergangsmonate: Kanaren-Routen im November und März, Mittelmeer im April und Oktober. Da beide Schiffe adults-only sind, kann der Termin frei nach Klima und Budget gewählt werden.

Welche Alternativen lohnen den Vergleich?

Häufige Fragen

Welche P&O-Schiffe sind adults-only?

Arcadia und Aurora. Beide nehmen ausschließlich Gäste ab 18 Jahren auf — vertraglich und ohne Ausnahmen. Alle anderen Schiffe der Flotte begrüßen Familien ausdrücklich.

Kann ich auf Arcadia oder Aurora auch in den Sommerferien kinderfrei reisen?

Ja. Die adults-only Policy gilt ganzjährig, auch in britischen und deutschen Schulferien. Der Ferienkalender hat auf diesen beiden Schiffen keinen Einfluss auf die Passagierstruktur.

Wie komme ich als DACH-Gast zu einer P&O-Kreuzfahrt?

Fast alle Abfahrten starten in Southampton. Üblich ist ein Flug nach London mit Transfer; alternativ Eurostar oder Fähre. Genau diese Anreise hält Familien mit Kleinkindern aus dem DACH-Raum strukturell fern.

Ist die Bordsprache bei P&O ein Problem für deutsche Gäste?

Bordsprache, Ausflüge und Entertainment sind durchgehend Englisch, das Publikum überwiegend britisch. Wer solide Englischkenntnisse hat, erlebt das eher als Teil des Reisecharakters denn als Hürde.

Wie alt ist das Publikum auf Arcadia und Aurora?

Deutlich über dem Kreuzfahrt-Durchschnitt — typischerweise 55+, auf langen Routen und Weltreise-Segmenten eher 65+. Entsprechend ruhig ist das Bordleben auch abends.

Was kostet eine adults-only Kreuzfahrt mit P&O?

P&O kalkuliert für den preisbewussten britischen Markt: Kanaren-Routen mit 12–14 Nächten gibt es in Innenkabinen häufig zu Preisen, die deutlich unter deutschen Premium-Anbietern liegen. Getränkepakete und Ausflüge kommen hinzu.